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Tagung: Freizeit inklusiv(e)

Am 17. und 18. November findet in den Räumen von Abenteuer Lernen e.V. eine praxisnahe Tagung zur Stärkung von inkusiven Angeboten für Kinder und Jugendliche statt.

Die Tagung richtet sich an pädagogische MitarbeiterInnen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, MitarbeiterInnen in Offenen Ganztagsschulen, LehrerInnen und weitere Interessierte. Inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sind ein wichtiger und bisher wenig beachteter Baustein, um den Inklusionsprozess in unserer Gesellschaft voran zu treiben. Anhand von vielen Praxisbeispielen und Workshops sollen Gelingensbedingungen für inklusive Angebote dargestellt und herausgearbeitet werden.

Hier geht es zum Programm.

Anmeldung bitte unter: www.abenteuerlernen.org

Erfahrungsaustausch zur Strategieentwicklung für inklusive Angebote

Unter dem Motto „Welche Freizeitangeobte braucht mein Kind?“ findet am 5. Oktober 2017 von 17.00 bis 20.30 Uhr der erste Erfahrungsaustausch  zur Strategieentwicklung für inklusive Freizeitangebote statt. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern und Erziehungsberechtigte von Kindern mit besonderen Bedarfen sowie andere an der Thematik interessierte Personen.

Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und zu bündeln, um daraus Gelingensbedingungen für inklusive Freizeitangebote zu formulieren. Die Ergebinsse des Erfahrungsaustausches sollen dazu beitragen, die Zahl qualifizierter inklusiver Freizeitangebote insgesamt zu erhöhen bzw. bestehende Angebote zu stärken.

Hier geht es zu weiteren Informationen.

Wir freuen uns auf alle Interessierte und  bitten um Anmeldung telefonisch unter 0228 – 442903 oder per mail unter mail@inklusion-lebendig-machen.de

Inklusive Sommerferien bei Abenteuer Lernen e.V.

In insgesamt vier Wochen der Sommerferien bot das inklusive Angebot bei Abenteuer Lernen e.V. aktiven Ferienspaß für Kinder mit und ohne Handicap.

In den ersten beiden Wochen testeten die Kinder beim Programm „Street Art“ ihre eigenen Graffitikünste oder beschäftigten sich  künsterlisch und experimentell mit dem Thema „Licht und Schatten“. In der „Holzwerkstatt“ bauten die Kinder nicht nur Pfeil und Bogen, sondern auch viele eigene Werke aus Holz.

Trampoline aus Stärke, Boote mit Gummiantrieb, Wasserrakten und viele andere „Sommerexperimente“ probierten die Kinder in der letzten Ferienwoche aus.

Sommerspiele 2017

Im Quartier am Ledenhof in Beuel Vilich veranstalteten das Quartiersbüro „mitten im leden“,  die Offene Tür Haus Michael, die Offene Ganztagsschule Adelheidisschule, der Bürgerverein Vilich, der Adelheidis-Chor, der Spielkreis Alt-Vilich, der St. Adelheidisstift und der Verein Abenteuer Lernen die Sommerspiele 2017.  Ein buntes Programm  boten die Beteiligten am 2. Juli 2017  im Rahmen der Peter und Paul-Kirmes.

Ein weißer Pavillion mit einer Rückwand mit der Aufschrift "Inklusion im Zelt" und dem Logo des Projektes. Darunter Tische mit Experimentiermaterial und ein paar Kinder und Erwachsene die interessiert mitmachen.

Mit viel Spaß und Neugier probierten die Besucher das aktive Angebot beim Projekt „Inklusion im Zelt“ des „Forums Inklusion lebendig machen“ aus. Zum Thema Luft experimentierten die Besucher mit einem Schokokuss im Vakuum, mit Seifenblasen, Strohalmen und Wasser um Luft sichtbar zu machen oder sägten, bohrten und schleiften kleine handwerklichen Arbeiten aus Holz.

Ein Mädchen mit einer rosa Jacke sägt mit einer Säge eine Baumscheibe von einem Ast ab. Der Ast liegt auf einem Holzbock. Der Ast wird festgehalten indem ein Mann sich auf den Ast gesetzt hat.

Auf der Wiese steht eine weiße Plastikschüssel in der Seifenlauge ist. Über der Schüssel sind sehr große Seifenblasen.

3. Projekttreffen

Am Donnerstag, den 6. Juli trafen sich zum dritten Mal die Projektpartner des Forums mit dem Inklusionsbüro der Stadt Bonn. Hauptthema war die Weiterentwicklung des Forums druch weitere Fortbildungen und Workshops. Sie entwickelten einen Erfahrungsaustausch für Eltern und Erziehungsberechtige mit Kindern mit besonderen Bedarfen, der im Oktober stattfinden wird.

Des Weiteren diskutieren die Teilnehmenden die Inhalte für die im November geplante Tagung weiter.

„Inklusion im Zelt“ beim Gemeindefest in Pützchen

Am Sonntag, den 11. Juni startete das mobile Angebot „Inklusion im Zelt“ mit einem Angebot zum Thema „Fliegen und Raketen“ beim Gemeindefest in Pützchen. Bei dem heißen Sommerwetter, war besonders die Wasserrakete  bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt.

Eine weiße Pavillionrückwand mit der Aufschrift Inklusion im Zelt, davor ein Tisch mit Experimentiermaterial

Das mobile Angeobt traf auf insgesamt großes Interesse und es gab bereits Anfragen für weitere inklusive Sommerfeste.

Neues Projekt „Inklusion im Zelt“

Schriftzug "Inklusion im Zelt" mit kleinen Eulen, die um die Buchstaben fliegen.

„Inklusion im Zelt“ ist ein mobiles Angebot zur Stärkung von inklusiven Freizeitangeboten. Das Zelt  kann von Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, Vereien, Schulen oder privaten Inititativen und Unternehmen gebucht werden.

Ziel des Angebotes ist es, ein beispielhaftes inklusives Angebot für Kinder und Jugendliche zu zeigen und erlebbar zu machen. „Inklusion im Zelt“ trägt dazu bei, die Idee von Inklusion positiv zu unterstützen.

Es können unterschiedliche konkrete naturwissenschaftliche oder handwerkliche Themen, wie „Fliegen und Raketen“, „Holz und Wald“, „Erdöl und Kunststoffe“ und andere angeboten werden.

Das Angebot ist für wechselndes Publikum als Rahmenprogramm gedacht und kann stundenweise oder auch den ganzen Tag über das „Forum Inklusion lebendig machen“ (Kontakt) gebucht werden.

„Inklusion im Zelt“ wird als Inititalprojekt vom Landschaftsverband Rheinland gefördert.

Logo des Landschaftsverbandes Rheinland mit der Abkürzung LVR in den Farben blau und grün, an der Grenzlinie der beiden Farben ist in weiß ein Smiliegesicht.

 

Intensiver Austausch beim ersten Praxisseminar: Inklusion konkret 1

Unter dem Thema „Wie realisiere ich ein inklusives Angebot in der Kinder- und Jugendarbeit“ trafen sich am Freitag, den 12. Mai 2017 VertreterInnen aus OGS, Jugendzentrum, private Träger der offenen Kinder und Jugendarbeit, Verbände der Behindertenarbeit, dem Jugendamt und dem Inklusionsbüro der Stadt Bonn zu einem intensivem Austausch.

Um einen großen Tisch in den Räumen von Abenteuer Lernen sitzen viele Leute und diskutieren.

Am Vormittag berichtete eindrucksvoll Bettina Mücke-Fritsch aus der Sicht einer betroffenen Mutter unterschiedliche „Teilnahmeverhinderungsgründe“ unter dem Titel: „Warum geht mein Kind da nicht hin?“ Es wurde unter anderem sehr deutlich, wie wichtig und sensibel der Erstkontakt mit einer Einrichtung ist.

Im weiteren Verlauf des Vormittags stellte Erika Luck-Haller „Gelingensbedingungen“ für inklusive Angebote aus der Erfahrung von Abenteuer Lernen e.V. vor. Die individuelle Bewerbung und der persönliche Kontakt zu den Kindern und Familien waren dabei wesentliche Punkte.

Peter Bröxkes (Stadtjugendpfleger) beleuchtete die Möglichkeiten der Finanzierung von inklusiven Angeboten. Schnell wurde deutlich, dass die Gesamtfinanzierung eines Angebotes durch einen „Geldtopf“ unrealistisch ist. In der Regel gilt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten wie öffentliche Gelder, private Spenden und Sponsoren oder Stiftungen zu nutzen.  Ein offener Austausch, gute Tipps und gegenseitige Unterstützung bei der Antragsstellung sind wichtig. Die Bereitschaft dazu war sehr groß und die Unterstützung bei der Antragstellung durch die Stadtjugendpflege sowie durch das „Forum Inklusion lebendig machen“ wurde zugesagt.

Nach der Mittagspause stellte Birgit Kuhnen das geplante Projekt „Inklusion im Zelt“ im Rahmen des „Forums Inklusion lebendig machen“ vor. Hier wird es darum gehen ein mobiles Zelt anzubieten, in dem dirket ein naturwissenschaftliches oder handwerkliches inklusives Angebot ausprobiert werden kann. Das Zelt soll als Werbung für inklusive Angebote dienen und kann für Feste, Projektwochen oder ähnliches in Zukunft ausgeliehen werden.

Zum Abschluss präsentierte Maike Schwanenberg von der Schule für Kranke, Ansätze wie die Qualität von inklusiven Angeboten verbessert werden kann. Wichtig ist die genaue Zielklärung, was genau will ich mit dem Angebot erreichen?

Insgesamt wurden viele Aspekte und Kritierien für die Gestaltung von inklusiven Angeboten erarbeitet. Alle Teilnehmenden haben betont, wie wichtig dieser Perspektivwechsel durch die unterschiedlichen ReferentInnen war. Sehr positiv wurde der gemeinsame und offene Austausch der unterschiedlichen Teilnehmenden bewertet.

Gemeinsamer Stand beim Gleichstellungstag auf dem Münsterplatz

Brücke Krücke e.V. und Abenteuer Lernen e.V. haben am 4. Mai 2017 mit einem gemeinsamen Stand auf dem Münsterplatz für das „Forum Inklusion lebendig machen“ geworben.

Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt“ organisierte die Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V. einen ganztägigen Aktionstag anlässlich des europäischen Protesttages 2017 zur Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung.

Unter einem weißen Pavillion und einem grauen Sonnenschirm stehen drei Tische mit Experimentiermaterial. Das Logo von Abenteuer Lernen und von Brücke Krücke ist im Untergrund. Vertreterinnen von Brücke Krücke und Abenteuer Lernen sprechen mit interessierten Menschen.

 

Viele interessierte Kinder und Erwachsene kamen zum Stand um Experimenten zum Thema Fliegen und Raketen selber auszuprobieren und sich über inklusive Angebote und die Arbeit des Forums zu informieren.

2. Projekttreffen des Forums Inklusion lebendig machen

Am 25. April 2017 trafen sich die Projektpartner zusammen mit dem Inklusionsbüro der Stadt Bonn, um die Inhalte des geplanten Praxissemninar zu besprechen sowie die gemeinsame Organisation des Standes während des Gleichstellungstages am 04. Mai 2017 auf dem Münsterplatz. Des Weiteren wurde die weitere Projektplanung besprochen und ein Termin für eine gemeinsame Tagung im November festgelegt.