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Wir werden laut für Inklusion mit Radio Inklusiv!

Wie bereits im letzen Jahr begleitete Radio Inklusiv unsere diesjährige Tagung: Wir werden laut für Inklusion! Radio Inklusiv macht Radio von und mit Menschen mit und ohne Behinderung. Radio miteinander machen lernen und machen ist ihr Grundsatz. Die Sendung über die Tagung wurde am 16.11.2018 im Bürgerfunk auf Radio Bonn Rhein-Sieg gesendet. Hören Sie mal rein!

Die vollständige Sendung mit Musikbeiträgen finden sie hier: ungekürzter Beitrag.

Wir werden laut für Inklusion!

Unter dem Titel „Wir werden laut für Inklusion!“ fand am 15. November 2018 die große Tagung des Projekts „Forum Inklusion lebendig machen“ statt. Über 40 Teilnehmende aus der Kinder- und Jugendarbeit nahmen an dem Programm teil. Am Vormittag gab es ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.

Auf dem Foto sieht man die vollbesetzte Werkstatt von Abenteuer Lernen. Im Vordergrund sitzten Menschen auf Stühlen mit dem Rücken zum Betrachter. Im Hintergrund sieht man eine große Leinwand auf der der Text: "Herzliche Willkommen zur Tagung 2018 - Wir werden laut für Inklusion!" sowie eine Vortragende mit Mikrofon.
Foto: Abenteuer Lernen e.V.

Dr. Sigrid Arnade (ISL, Interessengemeinschaft selbstbestimmt leben, Berlin) stellte mit ihrem Vortrag „Dabei sein ist alles!?“  die UN-Behindertenkonvention als Basis für Inklusion dar. Durch die Ratifizierung hat Deutschland die UN-Behindertenkonvention als geltendes Bundesrecht anerkannt.

In der Mitte sieht man eine große Leinwand auf dem der Titel "Dabei sein ist alles?! - Gedanken zur Inklusion" zu lesen ist. Darunter ist ein gezeichnetes Bild von der Erde, um die herum unterschiedliche Menschen sich die Hände reichen. Am Seitenrand des Bildes ist noch das Rollup des Projektes "Forum Inklusion lebendig machen" zu sehen.
Foto: Bernhard Graepp

Marion Frohn von der Behindertengemeinschaft Bonn berichtete über die Ausgestaltung der UN-Behindertenkonvention in den unterschiedlichen Ebene (Bund, Land, Kommune). Hier wurde insbesondere die Diskrepanz zwischen den auf Papier festgeschriebenen Ansprüchen an Inklusion und der Realität in der Bildung diskutiert.

Kerry Griffith vom OGS-Büro der Stadt Bonn zeigte anhand einer Bonner OGS,  wie dort Inklusion umgesetzt wird.

Vor der Mittagspause beeindruckten mit ihren Kurzstatements: Julia Happ, Christoph Herschel und Bettina Mücke-Fritsch.

Nach einem spielerischen Warm-Up, geleitet von Silke Stappen (Brücke-Krücke e.V.) war der zweite Teil der Tagung mit verschiedenen Workshops sehr praxisorientiert:

Unter Leitung von Anne Skribbe (INBECO) setzten sich die Teilnehmenden mit den Besonderheiten einer inklusiven offenen Kinder- und Jugendarbeit auseinander. Im Workshop von Bettina Mücke-Fritsch (Integrationsfachkraft Bergisch-Gladbach) lag der Fokus auf den Bedarfen der Jugendlichen mit Handicap und deren Eltern.
Anhand einer „Elektrowerkstatt“, geleitet von Birgit Kuhnen (Abenteuer Lernen e.V.), konnte  ein konkretes inklusives Angebot ausprobiert werden.

Bild von einer mit Textmarker vollgeschriebene Papiertischdecke mit verschiedenen Ideen als Schlagwörter. Beispielsweise: Label inklusiv, Auszeichung, einfach mal machen, cool machen, Begegnungen ermöglichen, Kooperative Veranstaltungen etc.
Foto: Abenteuer Lernen e.V.

Schließlich waren alle gefragt: Im World-Café, moderiert von Peter Bröxkes (Stadtjugendpfleger, Bonn), entwickelten die Teilnehmenden selber Ideen und Möglichkeiten, wie wir laut werden können für inklusive Kinder- und Jugendarbeit. Beispiele hierfür sind ein „Runder Tisch Inklusion“, ein Inklusionslabel für Einrichtungen sowie die Förderung von mehr Kooperationen zwichen Jugend- und Behindertenhilfe.

Den unterhaltsamen Abschluss der Tagung gestaltete der Comedian Tan Caglar mit einem Auszug aus seinem Programm „rollt bei mir…“.

Über die Tagung berichtete Radio inklusiv bereits am Freitag, dem 16.11.2018 bei Radio Bonn-Rhein-Sieg.

 

Tagung zur Inklusion!

Unter dem  Titel „Wir werden laut für Inklusion!“ findet am 15. November die zweite große Tagung des Forums Inklusion lebendig machen statt. Anhand von Praxisbeispielen und Vorträgen werden an diesem Tag Ideen und Möglichkeiten dargestellt und herausgearbeitet, wie inklusive Angebote für Kinder und Jugendliche gestaltet werden können.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Fortbildungsreihe Inklusion konkret geht weiter!

Die Fortbildungsreihe „Inklusion konkret“ startet direkt nach der Sommerpause mit weiteren interessanten Fortbildungen. Bereits am 13. September findet die ganztägige Veranstaltung „Inklusiver Spieleworkshop“ statt. In diesem Workshop geht es um die Fragen, weshalb und wie Spiele in inklusiven Kinder- und Jugendgruppen angepasst werden sollten, aber auch um das Kennenlernen, Ausprobieren und Entwickeln von inklusiven Gruppenspielen.

Eulen in der Fortbildung - Piktogramm für nicht Lesende

Weitere Veranstaltungen zum Thema Autismus, Traumatisierungen, ADHS, inklusive Kommuniktaion u.a. sind ab sofort buchbar.

Die Beschreibung der Fortbildungen finden Sie hier.

Für weitere Informationen und Anmeldungen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

HALBZEIT!

Im Werkstattraum von Abenteuer Lernen sitzten einige Menschen und hören Frau Dobrindt zu. Im Hintergrund sind auf roten Pappen die bisherigen Aktivitäten des Projektes ausgehängt.

Zur Halbzeit des Projekts „Forum Inklusion lebendig machen“ luden die Projektpartner zu einem Workshop am 11. Juli von 16:00 bis 18:00 Uhr ein.

Viele Maßnahmen und Impulse zur Stärkung von inklusiven Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche im Bonner Raum konnten seit Januar 2017 gesetzt werden. Der Kreis der Interessierten und Unerstützter ist stetig größer geworden. Dies zeigt sich vor allem daran, dass die Fortbildungsreihe „Inklusion konkret“ immer besser angenommen wird und einige Veranstaltungen bereits ausgebucht sind.

„Trotzdem hat sich das Projekt bisher nicht ‚überflüssig‘ gemacht, es gibt noch viel tun, insbesondere wenn es um das gesellschaftspolitische Ziel geht, zu einer positive Haltung zu Inklusion  beizutragen, “ so die Projektleiterin Ruth Dobrindt.

Im Rahmen dieser Halbzeitfeier gab es die Möglichkeit sich weiter zu vernetzen und auch Aufgaben und Ideen für die zweite Projekthälfte zu definieren.

Dies ist ein Gruppenbild der Menschen die auf der Halbzeitfeier waren, zum Teil stehen sie auf der Treppe nach oben, sind im neuen Plattformlift oder stehen davor.

Plattformlift eingeweiht

Ein Mann und eine Frau die im Rollstuhl sitzen, ziehen an einer großen roten Schleife, die um den Plattformlift gebunden ist.

Im Rahmen der Halbzeitfeier des Projektes „Forum Inklusion lebendig machen“ am 11. Juli 2018 konnte ein neuer Plattformlift in den Räumen von Abenteuer Lernen e.V. eingeweiht werden. Der Lift emöglicht jetzt allen barrierefrei von der Werkstatt in den oberen Seminarraum zu gelangen.

Finanziell gefördert wurde der Plattformlift von der Kämpgen-Stiftung und der Heinz-Dörks-Stiftung. Vielen Dank!

Inklusive Räume?

Wie müssen Räume gesaltet sein, wenn Sie von inklusiven Gruppen genutzt werden?

Dieser Fragestellung widmete sich die Fortbildung „Inklusvie Räume? Barrierefrei bedetuet mehr als rollstuhlgerecht. Worauf kann ich achten, um eine inklusive Umgebung in meiner Einrichtung zu schaffen?“

Am 12. April fand die Veranstaltung in den Räumen von Abenteuer Lernen e.V. statt. Eindrucksvoll berichteten Matthias Rinck und Josephine Leschka aus ihreren persönlichen Erfahrungen als Rollstuhlfahrerinnen.

Mit Simulationsbrillen konnten die TeilnehmerInnen selbst erfahren, wie man sich mit einer Sehbehinderung durch Räume bewegen kann. Herr Andres von der inclusion AG installierte ein Parcours mit einem Leitsystem, dass praktisch mit einem Blindenstock ertastet werden konnte.

Um die Raumgestaltung allgemein und die Wirkung von Farben ging es im dritten Teil der Veranstaltung. Der Künstler und Kunsttherapeut Tobias Stutz gab einen Einblick in die gesamtheitliche Gestaltung von Räumen und gab Tipps, wie sich möglichst viele  in Räumen wohlfühlen.

Als wesentliche Kennzeichen von inklusiven Räumen kristallisierten sich die Kriterien Flexibilität, Rückzugsmöglichkeiten und vor allem die Bereitschaft allen eine angenehmen Raum zu ermöglichen und somit alle willkommen zu heißen, heraus.

Wer bezahlt was?

Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Inklusion konkret“ fand am 8. März 2018 die Veranstaltung „Wer bezahlt was? Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten für inklusive Kinder- und Jugendangeboten“ statt. Die TeilnehmerInnen konnten sich einen detailierten Überblick  über die Möglichkeiten der Finanzierung des Jugendamtes, des Sozialamtes aber auch über die Voraussetzungen für eine Finanzierung durch die Pflegeversicherung verschaffen.

Es wurde deutlich, dass eine öffentlichen Förderung eines inklusiven Angebotes zur Zeit nur durch eine Vielzahl von Einzelförderungen stattfindet, die wiederum immer bestimmte Fördervoraussetzungen haben.

Im Bereich der privaten Förderungen ist es deutlich leichter. Herr Celik von der Aktion Mensch machte Mut insbesondere im Förderbereich „Noch viel mehr vor“ Anträge zu stellen. Die so genannten Mikroförderungen bis 5000 Euro sind ein guter Einstieg und sind vergleichsweise einfach in der Antragsstellung.

Das“Forum Inklusion lebendig machen“ bietet jederzeit Beratung und Unterstützung bei der Suche einer Finanzierung für ein inklusives Angebot an. Sprechen Sie uns an!

Barrieren im Kopf abbauen

Am Donnerstag, den 15. Februar fand im Rahmen der Reihe „Inklusion konkret“ die Fortbildung „Barriere(frei) im Kopf? Achtsamkeit und Haltung in der Praxis inklusiver Freizeitangebote.“
statt. 16 TeilnehmerInnen aus Jugendzentren, OGS und anderen Einrichtungen konnten anhand verschiedener Übungen die eigene Wahrnehmung schärfen und sich Stolpersteinen im Alltag bewusst werden.

Ein Flipchaftpapier auf dem die Umrisse eines Menschen gemalt sind. Verschiedene Barrieren, sowohl innere als auch äußere, sind von den Teilnehmern auf das Papier geschrieben worden.

Die nächste Fortbildung der Reihe „Inklusion konkret“ findet am 8. März zu Finanzierungsmöglichkeiten von inklusiven Angeboten unter dem Titel „Wer bezahlt was?“ statt. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Fortbildungsreihe „Inklusion konkret“ startet am 15. Februar 2018

Bis zu den Sommerferien veranstaltet das „Forum Inklusion lebendig machen“ an einem Donnerstag Vormittag jeden Monat eine Fortbildung im Kontext von Inklusion.

Die Veranstaltungen richten sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Am Donnerstag, den 15. Februar startet die Reihe mit dem Thema: „Barriere(frei) im Kopf? Achtsamkeit und Haltung in der Praxis inklusiver Freizeitangebote. Ein handlungsorientierte Spurensuche nach Stolpersteinen.“

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sie hier.

 

Alle Veranstaltungen sind praxisorientiert und bieten neben dem Fachinput, Möglichkeiten zum Austausch.

Hier finden Sie einen Überblick über die gesamte Veranstaltungsreihe.