Tagung: Wir machen Inklusion lebendig!

Am 22. November findet die Abschlusstagung des Projektes „Forum Inklusion lebendig machen“ statt. Interessante Vorträge von Prof. Dr. Kersten Reich (Universität Köln), Prof. Dr. Gund Voigts (HAW Hamburg) sowie von Dr. Karl-Heinz Imhäuser sowie praxisnahe Workshops erwarten die Teilnehmenden.

Zur Zeit sind noch Plätze frei. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier: www.abenteuerlernen.org

Einladung zum Vernetzungstreffen

Wir wollen verschiedene Einrichtungen, die inklusive Angebote für Kinder und Jugendliche  durchführen besser vernetzen.  Wir wollen uns kennenlernen, austauschen und Möglichkeiten der Kooperation untereinander und Abbau von Barrieren diskutieren und herausarbeiten. Alle an Inklusion Interessierten sind eingeladen.

Weitere Infos finden Sie hier: Vernetzungsworkshop Inklusion.

Fortbildungsreihe geht weiter!

Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Inklusion konkret“ können wir ab September 2019  im Rahmen des Projektes weitere sechs Fortbildungen anbieten. Zu den Themen Autismus, AD(H)S, Traumatisierungen, Anit-Bias und Down-Syndrom können die einzelnen Veranstaltungen ab sofort gebucht werden. Weitere Informationen finden Sie hier: Fortbildungen.

Wie inklusiv sind öffentliche Räume?

Die nächste Fortbildung aus der Reihe „Inklusion konkret“ beschäftigt sich mit der Bedeutung von öffentlichen Räumen und Spielplätzen für Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft. Entsprechen Sie den aktuellen Ansprüchen? Sind sie inklusiv? Hierbei werden auch zwei Spielpätze erkundet und die Umsetzung diskutiert.

Die Fortbildung findet am 4. Juli 2019 von 9:00 bis 13:30 Uhr in den Räumen von Abenteuer Lernen e.V. statt.

Anmeldung unter weitere Informationen unter: mail@inklusion-lebendig-machen.de

Vernetzungsworkshop Inklusion

In den Ferien sind Angebote für Kinder und Jugendliche häufig sehr exklusiv. Es gibt Angebote der Behindertenhilfe (z.B. Lebenshilfe), wo sich überwiegend Kinder- und Jugendliche mit Behinderungen anmelden. Ebenso gibt es viele Angebote von Trägern der Jugendhilfe oder anderen Anbietern, bei denen sich überwiegend Kinder und Jugendliche ohne Behinderungen anmelden.

Wir wollen die verschiedenen Anbieter an einen Tisch holen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und Möglichkeiten der Kooperation untereinander und Abbau von Barrieren zu diskutieren und herauszuarbeiten.

Hier geht es zu weiteren Informationen: Vernetzungsworkshop Ferienangebote.

Fortbildungsreihe Inklusoin konkret geht weiter!

Die Fortbildungsreihe „Inklusion konkret“ des Projektes geht auch im neuen Jahr weiter.!

Neue interessante Veranstaltungen zu Inklusionsthemen sind ab sofort wieder buchbar. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus OGS, Kita, Schule, Jugendzentren und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit.

Alle Themen und Termine finden Sie hier: Fortbildungen

Wir werden laut für Inklusion mit Radio Inklusiv!

Wie bereits im letzen Jahr begleitete Radio Inklusiv unsere diesjährige Tagung: Wir werden laut für Inklusion! Radio Inklusiv macht Radio von und mit Menschen mit und ohne Behinderung. Radio miteinander machen lernen und machen ist ihr Grundsatz. Die Sendung über die Tagung wurde am 16.11.2018 im Bürgerfunk auf Radio Bonn Rhein-Sieg gesendet. Hören Sie mal rein!

Die vollständige Sendung mit Musikbeiträgen finden sie hier: ungekürzter Beitrag.

Wir werden laut für Inklusion!

Unter dem Titel „Wir werden laut für Inklusion!“ fand am 15. November 2018 die große Tagung des Projekts „Forum Inklusion lebendig machen“ statt. Über 40 Teilnehmende aus der Kinder- und Jugendarbeit nahmen an dem Programm teil. Am Vormittag gab es ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.

Auf dem Foto sieht man die vollbesetzte Werkstatt von Abenteuer Lernen. Im Vordergrund sitzten Menschen auf Stühlen mit dem Rücken zum Betrachter. Im Hintergrund sieht man eine große Leinwand auf der der Text: "Herzliche Willkommen zur Tagung 2018 - Wir werden laut für Inklusion!" sowie eine Vortragende mit Mikrofon.
Foto: Abenteuer Lernen e.V.

Dr. Sigrid Arnade (ISL, Interessengemeinschaft selbstbestimmt leben, Berlin) stellte mit ihrem Vortrag „Dabei sein ist alles!?“  die UN-Behindertenkonvention als Basis für Inklusion dar. Durch die Ratifizierung hat Deutschland die UN-Behindertenkonvention als geltendes Bundesrecht anerkannt.

In der Mitte sieht man eine große Leinwand auf dem der Titel "Dabei sein ist alles?! - Gedanken zur Inklusion" zu lesen ist. Darunter ist ein gezeichnetes Bild von der Erde, um die herum unterschiedliche Menschen sich die Hände reichen. Am Seitenrand des Bildes ist noch das Rollup des Projektes "Forum Inklusion lebendig machen" zu sehen.
Foto: Bernhard Graepp

Marion Frohn von der Behindertengemeinschaft Bonn berichtete über die Ausgestaltung der UN-Behindertenkonvention in den unterschiedlichen Ebene (Bund, Land, Kommune). Hier wurde insbesondere die Diskrepanz zwischen den auf Papier festgeschriebenen Ansprüchen an Inklusion und der Realität in der Bildung diskutiert.

Kerry Griffith vom OGS-Büro der Stadt Bonn zeigte anhand einer Bonner OGS,  wie dort Inklusion umgesetzt wird.

Vor der Mittagspause beeindruckten mit ihren Kurzstatements: Julia Happ, Christoph Herschel und Bettina Mücke-Fritsch.

Nach einem spielerischen Warm-Up, geleitet von Silke Stappen (Brücke-Krücke e.V.) war der zweite Teil der Tagung mit verschiedenen Workshops sehr praxisorientiert:

Unter Leitung von Anne Skribbe (INBECO) setzten sich die Teilnehmenden mit den Besonderheiten einer inklusiven offenen Kinder- und Jugendarbeit auseinander. Im Workshop von Bettina Mücke-Fritsch (Integrationsfachkraft Bergisch-Gladbach) lag der Fokus auf den Bedarfen der Jugendlichen mit Handicap und deren Eltern.
Anhand einer „Elektrowerkstatt“, geleitet von Birgit Kuhnen (Abenteuer Lernen e.V.), konnte  ein konkretes inklusives Angebot ausprobiert werden.

Bild von einer mit Textmarker vollgeschriebene Papiertischdecke mit verschiedenen Ideen als Schlagwörter. Beispielsweise: Label inklusiv, Auszeichung, einfach mal machen, cool machen, Begegnungen ermöglichen, Kooperative Veranstaltungen etc.
Foto: Abenteuer Lernen e.V.

Schließlich waren alle gefragt: Im World-Café, moderiert von Peter Bröxkes (Stadtjugendpfleger, Bonn), entwickelten die Teilnehmenden selber Ideen und Möglichkeiten, wie wir laut werden können für inklusive Kinder- und Jugendarbeit. Beispiele hierfür sind ein „Runder Tisch Inklusion“, ein Inklusionslabel für Einrichtungen sowie die Förderung von mehr Kooperationen zwichen Jugend- und Behindertenhilfe.

Den unterhaltsamen Abschluss der Tagung gestaltete der Comedian Tan Caglar mit einem Auszug aus seinem Programm „rollt bei mir…“.

Über die Tagung berichtete Radio inklusiv bereits am Freitag, dem 16.11.2018 bei Radio Bonn-Rhein-Sieg.

 

Tagung zur Inklusion!

Unter dem  Titel „Wir werden laut für Inklusion!“ findet am 15. November die zweite große Tagung des Forums Inklusion lebendig machen statt. Anhand von Praxisbeispielen und Vorträgen werden an diesem Tag Ideen und Möglichkeiten dargestellt und herausgearbeitet, wie inklusive Angebote für Kinder und Jugendliche gestaltet werden können.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!